18. Oktober 2017

52. BME-Symposium Einkauf und Logistik: Beschaffung im international turbulenten Umfeld

Laut Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) ist es der größte Einkäufergipfel Europas: Auf dem 52. BME-Symposium Einkauf und Logistik informierten sich vom 8. bis 10. November ca. 2.000 Teilnehmer über zukunftsgerichtete Beschaffungsstrategien. Während der Trend politisch momentan eher in Richtung Protektionismus und Nationalismus geht, setzen die Einkäufer Europas stark auf globale Vernetzung.

Exakt 28 Jahre nach dem Mauerfall und ein Jahr nach der Trump-Wahl stand auf dem BME-Symposium Einkauf und Logistik u. a. das Thema Globalisierung vs. Abschottung im Mittelpunkt. Das Motto der Veranstaltung „Mehrwert. Globale Netzwerke“ wurde vielfach diskutiert. „Eine Abschottung würde uns als Exportnation, aber auch die anderen Nationen hart treffen“, sagte Dr. Silvius Grobosch, Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstands des BME e. V. „Wir brauchen Offenheit und Verlässlichkeit – verlässliche Partner, eine verlässliche Supply Chain und verlässliche juristische Strukturen.“

Change is the new normal

Die politische Großwetterlage sei turbulent, die deutsche Industrie aber weiterhin auf starkem Wachstumskurs, machte Grobosch deutlich. „Change is the normal!“ Die Gesellschaft stehe in einem rasanten Wandel – einer Herausforderung, der sich auch der Einkauf stellen müsse. Grobosch nannte hier zum Beispiel das Risikomanagement: „Der Einkäufer der Zukunft ist eigentlich ein Risikomanager“, betonte er.

Compliance standardisiert berücksichtigen

„Compliance ist eines der Themen, zu denen auch wir gefragt werden – und eine Antwort haben“, sagte Michael Bibow, CEO der NEWTRON AG, auch in diesem Jahr einer der mehr als 100 Aussteller beim BME-Symposium. So bietet der Software-Anbieter ein umfassendes elektronisches System, das es erlaubt, die Lieferanten global und standortübergreifend standardisiert zu managen und dabei Risiken transparent zu machen sowie Compliance-Richtlinien zu berücksichtigen.

Ganzheitliche Lösungen gesucht

Das Ziel, Prozesskosten mithilfe von Digitalisierung deutlich zu senken, steht außer Frage. Die Frage für Einkäufer ist nur: Wie? „In unseren Gesprächen wurde deutlich: Viele Einkäufer suchen ganzheitliche webbasierte Lösungen und Anbieter, mit deren Hilfe sich der komplette Einkaufsprozess abdecken lässt“, so Bibow. „Wir sind beispielsweise in der Lage, verschiedene Software-Lösungen miteinander zu verbinden und ERP als auch SAP optimal zu integrieren“, erklärte er. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil: NEWTRON kann neben Standardprodukten dank eigener Entwickler individuelle Lösungen erarbeiten.

Pressekontakt
Anissa Hartmann
NEWTRON GmbH
marketing@newtron.de