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Best Cases
22. Februar 2019

Stromeinkauf der Stadtwerke wird digital

Passende Themen: digitale Transformation, digitaler Einkauf, eProcurement, Katalog, Stadtwerke

© Stadtwerke Konstanz

Eine aktuelle Marktstudie zeigt, was die Stadtwerke Konstanz  als Trendsetter schon wussten: Für Stadtwerke ist die Zukunft der Beschaffung digital. Das gilt nicht nur für den Einkauf von Normteilen, Versorgungsleitungen und Elektroanlagen bis hin zu Büroausstattung, Software, Dienstkleidung und Ingenieursleistungen, sondern auch zunehmend für die Strombeschaffung. Die im Auftrag von Uniper  durchgeführte Studie prognostiziert für 2019 einen Anstieg der Nutzung von eProcurement Plattformen um 48 Prozent gegenüber 2017/2018. Zudem zeigt die Studie, dass Strom für immer kürzerer Zeiträume beschafft wird. Der Einkauf über Jahresverträge nimmt um drei Prozent ab, während der Handel mit Quartals- und Monatsprodukten um elf bzw. 33 Prozent zunimmt. Auch der Anteil der Stundenkontrakte steigt um ein Viertel.

Kleine Chargen in hoher Frequenz, das ist typisch für den Einkauf der Stadtwerke. Um diese zeit- und kostensparend zu managen eignen sich internetbasierte eProcurement-Systeme besonders gut. Ein Best Case Beispiel hierfür sind die Stadtwerke Konstanz, die vor ungefähr zwei Jahren vollständig auf ein elektronisches Beschaffungssystem von Newtron umgestiegen sind. Nach der Bedürfnis- und Anforderungsanalyse setzte Newtron zunächst eine maßgeschneiderte Multi-Lieferanten-Kataloglösung auf. Diese verfügt über eine komfortable Suchfunktion, eine intuitive Bedienung und das bestehende ERP-System wurde vollständig integriert. Ebenso sind die bisher genutzten Lieferantenlisten und Kataloge sowie existierende Rahmenverträge im Newtron-Handelsportal eingebettet worden. Dadurch, dass jeder Bedarf zentral gesteuert und verfolgt werden kann und alle Bestellungen automatisch mit der richtigen Kontierung verbucht werden, wird sowohl der Einkauf als auch die Buchhaltung des Unternehmens dauerhaft entlastet. Teile und Leistungen können bedarfsgenau bei dem geeignetsten gelisteten Lieferanten bestellt werden, der den besten Preis bietet. Außerdem sind Szenarien zur Freigabe und Genehmigung im System hinterlegt. Um die Einhaltung von Compliance-Richtlinien zu gewährleisten, wird zudem jeder Schritt dokumentiert und archiviert. So konnten bereits nach einem Jahr bis zu 50 Euro pro Bestellung an Prozesskosten eingespart werden.

Zukunftssicher ist das System durch seine Flexibilität: Es ist so konzipiert, dass jederzeit zusätzliche Module und Organisationseinheiten ergänzt werden können.

Anissa Hartmann

Marketing Manager

Als Marketing Managerin hält Anissa Hartmann bei Newtron die kommunikativen Fäden in der Hand. Innen- und Außenkommunikation, Messe- und Event-Organisation, Betreuung des Webauftritts – und Blogbeiträge: Sie sorgt dafür, dass die Arbeit ihrer Kolleginnen und Kollegen sichtbar wird.

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